Enterprise IT · Architektur · Prozesse

Systeme, die
Konzerne tragen.

15 Jahre IT im DAX- und Automotive-Umfeld: seit 2017 bei der BMW Group, dort Applikationsverantwortlicher und IT Product Owner für die Fahrgestellnummernvergabe — von der Mainframe-Ablösung bis in den Cloud-Betrieb, davor über fünf Jahre SAP-BI-Beratung bei MHP – A Porsche Company. Fundiert in einer wissenschaftlichen Laufbahn zu neuronalen Netzen und genetischen Algorithmen.

Name
Jonathan Rivera
Schwerpunkt
IT Product Ownership, Cloud-Betrieb, Legacy-Modernisierung
Standort
München
Profil in Zahlen

Tiefe statt Breite.

Zwei Stationen tragen den Lebenslauf. Erfahrung, die aus dem Betrieb komplexer Systemlandschaften kommt, nicht aus Projektsprüngen.

15
Jahre IT-Berufserfahrung
9
Jahre BMW Group · seit 2017
5
Jahre MHP · 2011–2016
12+
Jahre Ehrenamt
Positionierung

Drei Felder, ein Verständnis.

Der rote Faden: Ich begleite Anwendungen über ihren gesamten Weg — vom Fachkonzept über die Inbetriebnahme bis in den stabilen Produktivbetrieb. Und ich weiß, was davon in der Architektur schon entschieden wurde.

01 — Build

Architektur & Beratung

Lösungsdesign und Integration innerhalb gewachsener Konzernlandschaften, SAP-Prozessberatung, Anforderungen aus dem Fachbereich in tragfähige Konzepte übersetzen.

02 — Ship

Inbetriebnahme

Go-Lives steuern: Termine, Gewerke, Risiken und die Übergabe von Projekt in Betrieb — bis die Anwendung in der Produktion trägt.

03 — Run

Betrieb & Ownership

Applikationsverantwortung für containerisierte Individualsoftware auf AWS sowie COTS-Anwendungen in der Produktion. DevOps-Arbeitsweise, Betriebsstabilität, Lebenszyklus.

Werdegang

Stationen.

seit Jan. 2017
IT Specialist — BMW GroupIT Product Owner der Fahrgestellnummernvergabe · DevOps & Betrieb (AWS, OpenShift) · Migration Mainframe → Payara → AWS · Domänen-Architektur
2011 – 2016
MHP – A Porsche Company, MünchenConsultant & Inbetriebnahme-Manager (2014–2016), zuvor Junior Consultant und Consultant im Bereich Business Intelligence
2010 – 2011
Webucate, Essen — GründungCFO & UX Designer im eigenen Startup
2009 – 2010
Bosch Security and Safety Systems, OttobrunnPraktikum — SAP BW/BI, internationale Rollouts
2007 – 2009
Henkel, DüsseldorfWerkstudent — International Controlling
2004 – 2011
Universität Duisburg-EssenDiplom-Wirtschaftsinformatik; 2009 Softwareentwickler im Drittmittelprojekt zu künstlichen neuronalen Netzen
Station — seit Januar 2017 · IT Specialist

Die Nummer, ohne die kein Fahrzeug existiert.

Ich bin Applikationsverantwortlicher und IT Product Owner für die Fahrgestellnummernvergabe der BMW Group. Jedes gebaute Fahrzeug bekommt seine VIN aus dieser Anwendung — sie steht am Anfang jeder Fahrzeugidentität und darf im Produktivbetrieb nicht ausfallen.

Ownership

IT Product Owner

  • Fachliche und technische Verantwortung für die Anwendung
  • Priorisierung, Releases, Lebenszyklus
  • Steuerung von Dienstleistern und Schnittstellenpartnern
  • Ansprechpartner für Fachbereich und Betrieb
Run

DevOps & Operations

  • Aus dem DevOps-Team in die Produktverantwortung gewachsen
  • Betrieb auf AWS als Fargate-Container
  • Stack: Java 21, Spring Boot, Node.js, PostgreSQL
  • Störungsanalyse und nachhaltige Behebung
  • Inbetriebnahme-Management bis in den Produktivbetrieb
Team & Architektur

Über die Anwendung hinaus

  • Kafka-Plattform der Abteilung auf OpenShift — allein aufgebaut und betrieben
  • KI-Wissensassistent für die Anwendung aufgebaut: Confluence-Dokumentation abfragbar gemacht, produktiv im Einsatz
  • KI-gestützte Entwicklung mit GitHub Copilot im Arbeitsalltag
  • Teil des Architektenkreises der Domäne
  • Projektmanagement, agile Arbeitsweise (Scrum)
  • Weitere Applikationsverantwortung: Individualsoftware und COTS in der Produktion
  • Mentor für Junior-Kolleginnen und -Kollegen
Zwei Migrationen, eine Anwendung

Vom Mainframe in die Cloud.

Die Fahrgestellnummernvergabe hat unter meiner Begleitung zwei Plattformwechsel überstanden — im laufenden Produktivbetrieb, ohne dass die Fahrzeugproduktion darauf warten konnte.

Schritt 1 — als DevOps-Mitglied

Mainframe → Payara

Der PL/I-Code wurde Funktion für Funktion analysiert und von Hand in Java neu implementiert — keine automatische Konvertierung, sondern fachliches Nachvollziehen jeder Logik. Zielplattform: Payara. Meine Rolle: Mitglied im DevOps-Team und Inbetriebnahme-Manager, dazu stellvertretende Betriebsverantwortung für die Mainframe-Anwendung.

Schritt 2 — als Product Owner

Payara → AWS

Übernahme der Applikationsverantwortung, um die Anwendung von Payara nach AWS zu bringen — heute als Fargate-Container mit Java 21, Spring Boot, Node.js und PostgreSQL. Diesmal nicht als Teammitglied, sondern verantwortlich für Ziel, Weg und Ergebnis.

Was das bedeutet

Legacy und Cloud

Ich kenne beide Enden der Modernisierung an derselben Anwendung: PL/I-Code und Mainframe-Betrieb ebenso wie Container- und Cloud-Betrieb — und die Übergänge dazwischen, die in der Praxis wehtun. Für die Transpilierung des Mainframe-Codes setzen wir Heirloom ein.

Station — 2011 bis 2016

MHP – A Porsche Company.

Beratung im Automotive-Umfeld: erst Business Intelligence, dann Inbetriebnahme-Management. Hier beginnt der Faden, der bis heute trägt — Anwendungen aus Projekten in einen stabilen Regelbetrieb zu überführen.

Consultant · 2014–2016

Inbetriebnahme-Manager

  • Übernahme von Anwendungen aus Projekten in den Regelbetrieb
  • Laufende Bewertung der Betriebsreife
  • IT-Service-Management-Prozesse einrichten und anpassen
  • Schnittstelle zwischen Projekt und Linie
Junior Consultant → Consultant · 2011–2014

Business Intelligence

  • Teilprojektleitung SAP BW Reporting
  • Aufbau eines umfangreichen Vertriebsreportings (WAD, BEx, Crystal Reports, Web Intelligence)
  • Datenmodellierung inkl. ABAP, Berechtigungskonzept
  • Migration von Oracle-DWH und Cognos nach SAP BW
Stationen — Fundament

Henkel & Bosch.

Die Anfänge, parallel zum Studium: erst Zahlen verstehen, dann Systeme bauen.

2007–2009 · Werkstudent · DAX 30

Henkel — International Controlling

Anderthalb Jahre neben dem Studium im Controlling in Düsseldorf: Betreuung der Datenmigration des funktionalen Controllings von MIS Alea auf TOPAS. Hier entsteht das Verständnis dafür, welche Fragen ein Reporting beantworten muss — und warum Datenqualität keine IT-Kür ist.

ControllingReportingInternational
2009–2010 · Praktikum

Bosch Security and Safety Systems — SAP BW/BI

Erster Zugang zur Datenwelt: Reports und Web Templates mit SAP BW, Unterstützung internationaler Rollouts in den USA, China und Hongkong. Der Einstieg in die Verbindung von Fachlichkeit und Datenarchitektur — und der Grundstein für die MHP-Jahre.

SAP BW/BIInternationale RolloutsDatenmodellierung
Ausbildung

Diplom-Wirtschaftsinformatiker.

Universität Duisburg-Essen, 2004 bis 2011. Abschluss mit der Note „gut" (1,9) — mit einer Fächerkombination, die den späteren Weg schon vorzeichnet.

Schwerpunkte

Studienfächer

  • Fallstudie Neuronale Netze bei PD Dr. Klüver — Note 1,0
  • Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen
  • E-Business und E-Entrepreneurship
  • Organisationspsychologie
Diplomarbeit · 2011

Über die eigene Gründung

Betriebswirtschaftliche Konzeption und Planung eines Portals für interaktive Lehrvideos im E-Learning — inklusive Businessplan für die Geschäftsidee „webucate". Betreut von Prof. Dr. Kollmann, Note 1,7.

Praxisseminare

Früh am Markt

  • eSeminar mit Karstadt Warenhaus — 2. Platz im Wettbewerb, Note 1,7
  • FlowFact AG, Köln — Automatisierung im Social Web, Note 2,0
Wissenschaftliches Fundament

Selbstorganisation, gelernt an der Quelle.

Vor der Berufslaufbahn: Softwareentwickler am Lehrstuhl AG Soft Computing bei PD Dr. Christina Klüver, Universität Duisburg-Essen. Forschungsnahe Entwicklung — nicht Anwendung fertiger Werkzeuge.

Neuronale Netze

Lernregeln für SONN

Entwicklung von Lernregeln für selbstorganisierende neuronale Netze — Implementierung auf Algorithmus-Ebene.

Evolutionär

Genetische Algorithmen

Umsetzung genetischer Optimierungsverfahren im Forschungskontext des Lehrstuhls.

Drittmittel · 2009

Klassifizierung, Deutsche Telekom

Drittmittelprojekt zu künstlichen neuronalen Netzen und Klassifizierung — am Beispiel eines Mobilfunkanbieters.

Diese Arbeit ist akademisch und liegt vor meiner Industrielaufbahn. In den Konzernstationen war mein Feld klassische Enterprise-Architektur — nicht KI.

Über die Rolle hinaus

Gründung & Verantwortung.

Gründung · 2010–2011

Webucate — CFO & UX Designer

Eigenes Startup in Essen, entstanden im Gründungs-Inkubator bei Prof. Tobias Kollmann (Umfeld der Scout24-Gruppe). Verantwortung für Finanzen und Nutzererlebnis zugleich — die Erfahrung, wie aus einer Idee ein Geschäftsmodell wird, und was passiert, wenn es das nicht trägt.

FinanzplanungUX DesignE-Entrepreneurship
Ehrenamt · 12+ Jahre

Münchner Flüchtlingsrat

Über zwölf Jahre kontinuierliches ehrenamtliches Engagement. Arbeit mit Menschen in Ausnahmesituationen, in einem Feld, in dem Verlässlichkeit über Jahre zählt.

BeratungAusdauerVerantwortung
Kompetenzprofil

Was ich mitbringe.

Fachlich

Methoden & Systeme

KI & Werkzeuge
GitHub CopilotClaude Codeagentische EntwicklungWissensassistent (produktiv)
Betrieb & Cloud
AWSECS FargateOpenShiftApache KafkaDevOpsProduktions-IT
Entwicklung
Java 21Spring BootNode.jsPostgreSQLSQL
Modernisierung
Mainframe-MigrationPL/I-AnalyseHeirloomIT-ArchitekturIntegrationsdesign
Produkt & Methode
IT Product OwnershipInbetriebnahme-ManagementProjektmanagementScrumITIL FoundationMentoring
SAP & Daten
SAP BWABAPSAP BusinessObjectsSAP NetWeaverReporting & KPIControlling
Persönlich

Arbeitsweise

  • Übersetzt zwischen Fachbereich und IT — in beide Richtungen
  • Denkt vom Betrieb her: Was gebaut wird, muss laufen
  • Ruhig im Störfall, verbindlich bei Terminen
  • Gibt Wissen weiter — Mentor für Juniors
  • Bleibt lange an einer Sache: neun Jahre BMW, über fünf Jahre MHP
  • Analytisch geschult, wissenschaftlich fundiert
Sprachen
Deutsch — MutterspracheEnglisch — verhandlungssicherSpanisch — GrundkenntnisseTagalog — Grundkenntnisse
Eigene Projekte · mit Claude Code entwickelt

Gebaut, nicht nur gelesen.

Drei Anwendungen, die öffentlich laufen und deren Quellcode einsehbar ist. Alle drei sind bewusst mit Claude Code entstanden — mein Weg, praktische Erfahrung mit agentischer Softwareentwicklung aufzubauen: wo sie trägt, wo sie an Grenzen stößt und wie sich ein Projekt damit sinnvoll führen lässt. Unterschiedliche Stacks je Projekt, um das Vorgehen unter verschiedenen Bedingungen zu erproben.

Urlaubsplanung

FREILOTSE

Plant Brückentage automatisch aus Feiertagen und Schulferien — für jedes Bundesland und jeden Kanton. Externe APIs mit Offline-Fallback, Pläne teilbar per Link ohne Backend und ohne Konto.

React / JSXohne Build-SchrittPWA
Tägliches Ritual

Heute auch nicht.

Ein Demotivationskalender: Alle sehen am selben Kalendertag denselben Spruch. Deterministische Zuordnung per Hash-Bucket-Rotation, zeitzonensicher, generierte Social-Karten, Abstimmung ohne privilegierten Schlüssel.

Next.jsTypeScriptVitestSupabase
Spiel & Messung

Reflex Lab

Testet Reaktion, Timing, Kurzzeitgedächtnis und Präzision. Tägliche Challenge über einen deterministischen Seed für alle identisch, globales Leaderboard, Ergebnisse als Link teilbar, installierbar als PWA.

Vanilla JSService WorkerSupabase
Ausblick

Wo ich hin will.

Ich will in Richtung KI und Prozessautomatisierung — nicht als Neuanfang, sondern weil beides genau die Landschaften verändert, die ich seit 15 Jahren baue und am Laufen halte. Für diesen Übergang bringe ich eine ungewöhnliche Kombination mit: Betriebs- und Architekturerfahrung aus dem Konzern, ein Grundlagenverständnis lernender Verfahren aus der Forschung — und aktuelle Praxis aus eigenen Projekten.

Richtung

KI & Automatisierung

Gezielte Weiterentwicklung in KI-gestützter Prozessautomatisierung — aufbauend auf Betriebserfahrung, wissenschaftlicher Grundlage und eigener Praxis.

Gesucht

Rolle

Applikations- oder Plattformverantwortung, DevOps/Betrieb oder Solution-Architektur — mit klarem Anteil an KI-gestützter Automatisierung.

Beitrag

Was Sie bekommen

Jemanden, der KI-Werkzeuge nicht nur ausprobiert, sondern einordnen kann, weil er weiß, woran Anwendungen im Produktivbetrieb tatsächlich scheitern.

Kontakt

Sprechen wir
darüber.

Porträt Jonathan Rivera
Name
Jonathan Rivera
E-Mail
jrivera@outlook.de
Telefon
+49 176 85633464
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Verfügbarkeit
Nach Absprache
Interessen
Reisen, Neurowissenschaften, Rad fahren, Animes, Karaoke, Yoga, Fitness, technische Gadgets
Profil · Jonathan Rivera

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