Systeme, die
Konzerne tragen.
15 Jahre IT im DAX- und Automotive-Umfeld: seit 2017 bei der BMW Group, dort Applikationsverantwortlicher und IT Product Owner für die Fahrgestellnummernvergabe — von der Mainframe-Ablösung bis in den Cloud-Betrieb, davor über fünf Jahre SAP-BI-Beratung bei MHP – A Porsche Company. Fundiert in einer wissenschaftlichen Laufbahn zu neuronalen Netzen und genetischen Algorithmen.
- Name
- Jonathan Rivera
- Schwerpunkt
- IT Product Ownership, Cloud-Betrieb, Legacy-Modernisierung
- Standort
- München
Tiefe statt Breite.
Zwei Stationen tragen den Lebenslauf. Erfahrung, die aus dem Betrieb komplexer Systemlandschaften kommt, nicht aus Projektsprüngen.
Drei Felder, ein Verständnis.
Der rote Faden: Ich begleite Anwendungen über ihren gesamten Weg — vom Fachkonzept über die Inbetriebnahme bis in den stabilen Produktivbetrieb. Und ich weiß, was davon in der Architektur schon entschieden wurde.
Architektur & Beratung
Lösungsdesign und Integration innerhalb gewachsener Konzernlandschaften, SAP-Prozessberatung, Anforderungen aus dem Fachbereich in tragfähige Konzepte übersetzen.
Inbetriebnahme
Go-Lives steuern: Termine, Gewerke, Risiken und die Übergabe von Projekt in Betrieb — bis die Anwendung in der Produktion trägt.
Betrieb & Ownership
Applikationsverantwortung für containerisierte Individualsoftware auf AWS sowie COTS-Anwendungen in der Produktion. DevOps-Arbeitsweise, Betriebsstabilität, Lebenszyklus.
Stationen.
Die Nummer, ohne die kein Fahrzeug existiert.
Ich bin Applikationsverantwortlicher und IT Product Owner für die Fahrgestellnummernvergabe der BMW Group. Jedes gebaute Fahrzeug bekommt seine VIN aus dieser Anwendung — sie steht am Anfang jeder Fahrzeugidentität und darf im Produktivbetrieb nicht ausfallen.
IT Product Owner
- Fachliche und technische Verantwortung für die Anwendung
- Priorisierung, Releases, Lebenszyklus
- Steuerung von Dienstleistern und Schnittstellenpartnern
- Ansprechpartner für Fachbereich und Betrieb
DevOps & Operations
- Aus dem DevOps-Team in die Produktverantwortung gewachsen
- Betrieb auf AWS als Fargate-Container
- Stack: Java 21, Spring Boot, Node.js, PostgreSQL
- Störungsanalyse und nachhaltige Behebung
- Inbetriebnahme-Management bis in den Produktivbetrieb
Über die Anwendung hinaus
- Kafka-Plattform der Abteilung auf OpenShift — allein aufgebaut und betrieben
- KI-Wissensassistent für die Anwendung aufgebaut: Confluence-Dokumentation abfragbar gemacht, produktiv im Einsatz
- KI-gestützte Entwicklung mit GitHub Copilot im Arbeitsalltag
- Teil des Architektenkreises der Domäne
- Projektmanagement, agile Arbeitsweise (Scrum)
- Weitere Applikationsverantwortung: Individualsoftware und COTS in der Produktion
- Mentor für Junior-Kolleginnen und -Kollegen
Vom Mainframe in die Cloud.
Die Fahrgestellnummernvergabe hat unter meiner Begleitung zwei Plattformwechsel überstanden — im laufenden Produktivbetrieb, ohne dass die Fahrzeugproduktion darauf warten konnte.
Mainframe → Payara
Der PL/I-Code wurde Funktion für Funktion analysiert und von Hand in Java neu implementiert — keine automatische Konvertierung, sondern fachliches Nachvollziehen jeder Logik. Zielplattform: Payara. Meine Rolle: Mitglied im DevOps-Team und Inbetriebnahme-Manager, dazu stellvertretende Betriebsverantwortung für die Mainframe-Anwendung.
Payara → AWS
Übernahme der Applikationsverantwortung, um die Anwendung von Payara nach AWS zu bringen — heute als Fargate-Container mit Java 21, Spring Boot, Node.js und PostgreSQL. Diesmal nicht als Teammitglied, sondern verantwortlich für Ziel, Weg und Ergebnis.
Legacy und Cloud
Ich kenne beide Enden der Modernisierung an derselben Anwendung: PL/I-Code und Mainframe-Betrieb ebenso wie Container- und Cloud-Betrieb — und die Übergänge dazwischen, die in der Praxis wehtun. Für die Transpilierung des Mainframe-Codes setzen wir Heirloom ein.
MHP – A Porsche Company.
Beratung im Automotive-Umfeld: erst Business Intelligence, dann Inbetriebnahme-Management. Hier beginnt der Faden, der bis heute trägt — Anwendungen aus Projekten in einen stabilen Regelbetrieb zu überführen.
Inbetriebnahme-Manager
- Übernahme von Anwendungen aus Projekten in den Regelbetrieb
- Laufende Bewertung der Betriebsreife
- IT-Service-Management-Prozesse einrichten und anpassen
- Schnittstelle zwischen Projekt und Linie
Business Intelligence
- Teilprojektleitung SAP BW Reporting
- Aufbau eines umfangreichen Vertriebsreportings (WAD, BEx, Crystal Reports, Web Intelligence)
- Datenmodellierung inkl. ABAP, Berechtigungskonzept
- Migration von Oracle-DWH und Cognos nach SAP BW
Henkel & Bosch.
Die Anfänge, parallel zum Studium: erst Zahlen verstehen, dann Systeme bauen.
Henkel — International Controlling
Anderthalb Jahre neben dem Studium im Controlling in Düsseldorf: Betreuung der Datenmigration des funktionalen Controllings von MIS Alea auf TOPAS. Hier entsteht das Verständnis dafür, welche Fragen ein Reporting beantworten muss — und warum Datenqualität keine IT-Kür ist.
Bosch Security and Safety Systems — SAP BW/BI
Erster Zugang zur Datenwelt: Reports und Web Templates mit SAP BW, Unterstützung internationaler Rollouts in den USA, China und Hongkong. Der Einstieg in die Verbindung von Fachlichkeit und Datenarchitektur — und der Grundstein für die MHP-Jahre.
Diplom-Wirtschaftsinformatiker.
Universität Duisburg-Essen, 2004 bis 2011. Abschluss mit der Note „gut" (1,9) — mit einer Fächerkombination, die den späteren Weg schon vorzeichnet.
Studienfächer
- Fallstudie Neuronale Netze bei PD Dr. Klüver — Note 1,0
- Wirtschaftsinformatik der Produktionsunternehmen
- E-Business und E-Entrepreneurship
- Organisationspsychologie
Über die eigene Gründung
Betriebswirtschaftliche Konzeption und Planung eines Portals für interaktive Lehrvideos im E-Learning — inklusive Businessplan für die Geschäftsidee „webucate". Betreut von Prof. Dr. Kollmann, Note 1,7.
Früh am Markt
- eSeminar mit Karstadt Warenhaus — 2. Platz im Wettbewerb, Note 1,7
- FlowFact AG, Köln — Automatisierung im Social Web, Note 2,0
Selbstorganisation, gelernt an der Quelle.
Vor der Berufslaufbahn: Softwareentwickler am Lehrstuhl AG Soft Computing bei PD Dr. Christina Klüver, Universität Duisburg-Essen. Forschungsnahe Entwicklung — nicht Anwendung fertiger Werkzeuge.
Lernregeln für SONN
Entwicklung von Lernregeln für selbstorganisierende neuronale Netze — Implementierung auf Algorithmus-Ebene.
Genetische Algorithmen
Umsetzung genetischer Optimierungsverfahren im Forschungskontext des Lehrstuhls.
Klassifizierung, Deutsche Telekom
Drittmittelprojekt zu künstlichen neuronalen Netzen und Klassifizierung — am Beispiel eines Mobilfunkanbieters.
Diese Arbeit ist akademisch und liegt vor meiner Industrielaufbahn. In den Konzernstationen war mein Feld klassische Enterprise-Architektur — nicht KI.
Gründung & Verantwortung.
Webucate — CFO & UX Designer
Eigenes Startup in Essen, entstanden im Gründungs-Inkubator bei Prof. Tobias Kollmann (Umfeld der Scout24-Gruppe). Verantwortung für Finanzen und Nutzererlebnis zugleich — die Erfahrung, wie aus einer Idee ein Geschäftsmodell wird, und was passiert, wenn es das nicht trägt.
Münchner Flüchtlingsrat
Über zwölf Jahre kontinuierliches ehrenamtliches Engagement. Arbeit mit Menschen in Ausnahmesituationen, in einem Feld, in dem Verlässlichkeit über Jahre zählt.
Was ich mitbringe.
Methoden & Systeme
Arbeitsweise
- Übersetzt zwischen Fachbereich und IT — in beide Richtungen
- Denkt vom Betrieb her: Was gebaut wird, muss laufen
- Ruhig im Störfall, verbindlich bei Terminen
- Gibt Wissen weiter — Mentor für Juniors
- Bleibt lange an einer Sache: neun Jahre BMW, über fünf Jahre MHP
- Analytisch geschult, wissenschaftlich fundiert
Gebaut, nicht nur gelesen.
Drei Anwendungen, die öffentlich laufen und deren Quellcode einsehbar ist. Alle drei sind bewusst mit Claude Code entstanden — mein Weg, praktische Erfahrung mit agentischer Softwareentwicklung aufzubauen: wo sie trägt, wo sie an Grenzen stößt und wie sich ein Projekt damit sinnvoll führen lässt. Unterschiedliche Stacks je Projekt, um das Vorgehen unter verschiedenen Bedingungen zu erproben.
FREILOTSE
Plant Brückentage automatisch aus Feiertagen und Schulferien — für jedes Bundesland und jeden Kanton. Externe APIs mit Offline-Fallback, Pläne teilbar per Link ohne Backend und ohne Konto.
Heute auch nicht.
Ein Demotivationskalender: Alle sehen am selben Kalendertag denselben Spruch. Deterministische Zuordnung per Hash-Bucket-Rotation, zeitzonensicher, generierte Social-Karten, Abstimmung ohne privilegierten Schlüssel.
Reflex Lab
Testet Reaktion, Timing, Kurzzeitgedächtnis und Präzision. Tägliche Challenge über einen deterministischen Seed für alle identisch, globales Leaderboard, Ergebnisse als Link teilbar, installierbar als PWA.
Wo ich hin will.
Ich will in Richtung KI und Prozessautomatisierung — nicht als Neuanfang, sondern weil beides genau die Landschaften verändert, die ich seit 15 Jahren baue und am Laufen halte. Für diesen Übergang bringe ich eine ungewöhnliche Kombination mit: Betriebs- und Architekturerfahrung aus dem Konzern, ein Grundlagenverständnis lernender Verfahren aus der Forschung — und aktuelle Praxis aus eigenen Projekten.
KI & Automatisierung
Gezielte Weiterentwicklung in KI-gestützter Prozessautomatisierung — aufbauend auf Betriebserfahrung, wissenschaftlicher Grundlage und eigener Praxis.
Rolle
Applikations- oder Plattformverantwortung, DevOps/Betrieb oder Solution-Architektur — mit klarem Anteil an KI-gestützter Automatisierung.
Was Sie bekommen
Jemanden, der KI-Werkzeuge nicht nur ausprobiert, sondern einordnen kann, weil er weiß, woran Anwendungen im Produktivbetrieb tatsächlich scheitern.
Sprechen wir
darüber.
- Name
- Jonathan Rivera
- jrivera@outlook.de
- Telefon
- +49 176 85633464
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- Verfügbarkeit
- Nach Absprache
- Interessen
- Reisen, Neurowissenschaften, Rad fahren, Animes, Karaoke, Yoga, Fitness, technische Gadgets